30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Einstiegslehrgang für Jugendarbeit qualifiziert PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 2. Februar 2010
20100202kjfwl.jpgAm vergangenen Wochenende fand in der Gemeinde Seevetal der diesjährig zweite Einstiegslehrgang für angehende Jugendwarte/innen und Betreuer/innen der Bezirks-Jugendfeuerwehr Lüneburg statt. Der Einstiegslehrgang wird in regelmäßigen Abständen in den Landkreisen des ehemaligen Regierungsbezirks durchgeführt, wobei die Teilnehmer eines Lehrgangs aus verschiedenen Landkreisen stammen können.

So setzte sich die Teilnehmerzahl des aktuellen Lehrgangs aus 30 Personen der Landkreise Harburg und Lüchow-Dannenberg zusammen.

Während heftigen Schneefalls auf dem Gelände der Tagungsstätte Sunderhof, wurde im Inneren der Grundstein für eine erfolgreiche Jugendarbeit der Lehrgangsteilnehmer/innen gelegt. Der Einstiegslehrgang bildet die Basis aller folgenden Lehrgänge und hat vornehmlich die Vermittlung eines Grundwissens in rechtlichen und pädagogischen Belangen zum Ziel. Auch bildet er eine der Grundvoraussetzungen zum Erwerb einer Jugendleiter/in-Card, kurz Juleica.
Der Bereich der Rechtsgrundlagen behandelt etwa Inhalte zum Jugendschutz, der Aufsichtspflicht und diverse Gesetzesgrundlagen, die zur Gründung und Führung von Jugendfeuerwehren von Nöten sind. Die pädagogischen Aspekte zur Durchführung des Jugendfeuerwehrunterrichts gliedern sich in die Bereiche Persönlichkeitsentwicklung, Programmgestaltung und Gruppenpädagogik. Es zeigt sich, dass die im Durchschnitt noch sehr jungen Lehrgangsteilnehmer/innen hier vor allem von der langjährigen Erfahrung der Referenten profitieren, die wichtiges Handwerkszeug und Kenntnisse aus der Praxis zu vermitteln wissen. Im Jugendfeuerwehrdienst der Lehrgangsteilnehmer aufgetretenen Problemen, wird im Lehrgang mit Tipps aus der Runde der Anwesenden begegnet. Die Relevanz dieses Austauschs ist nicht zu unterschätzen, da die Jugendwarte/innen und Betreuer/innen die Jugendarbeit ausschließlich in ihrer Freizeit betreiben und beruflich größtenteils nicht über eine pädagogische Ausbildung verfügen. Neben den beiden großen Kernthemen befasst sich der Lehrgang auch mit der Durchführung von Wettbewerben, Finanzierungsmöglichkeiten von Aktivitäten und der wirksamen Öffentlichkeitsarbeit.
Selbst ausgiebig testen durften die Lehrgangsteilnehmer Gruppenspiele, die im Jugendfeuerwehrdienst für Abwechslung sorgen und die spielerische Vermittlung von Wissen ermöglichen sollen. Der hohe Spaßfaktor dieser  Spiele stand in alle Gesichter geschrieben und demonstrierte anschaulich, dass vor allem die Mischung aus technischem Wissen und Spiel den besonderen Reiz der Mitgliedschaft in der Jugendfeuerwehr ergibt.

Text und Foto: Jannis Günther
 
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